An den Start – Fertig – Los!

Mitten im Sommer angekommen ist man oft bei der Entscheidung, zwischen Outdoor – oder Indoor-Workout hin und hergerissen. Das Wetter ist so verlockend, dass wir unser Workout oder den Run im Freien genießen möchten, dabei allerdings auf keinen Fall auf das Krafttraining verzichten wollen. Denn bekanntlich ist das für unsere Sommerfigur unumgänglich.

Also bleibe ein leidenschaftlicher Läufer und gestalte deinen Run mal etwas anders!

In diesem Video geben wir dir ein paar Ideen und Anregungen, wie du dein Outdoor-Running um sehr funktionelle Übungen erweitern kannst, die noch dazu Spaß machen.

TIPP: Um solche Trainingseinheiten möglichst effektiv zu gestalten, sollte die Intensität der Kraftübungen sehr hoch sein. Denn beim Training gilt es, die eigene Komfortzone zu verlassen und überschwellige Reize zu setzten.

Also an den Start – Fertig – Los!

 

Morbus Parkinson ist keine seltene Erkrankung und betrifft doppelt so viele Männer wie Frauen. In Deutschland Leben ca. 350.000 Menschen mit Parkinson. Diese Erkrankung ist nicht lebensbedrohlich und hat in der Regel keinerlei Einfluss auf die Lebenserwartung. Obwohl Parkinson zu den am besten zu Behandelnden neurologischen Krankheiten zählt, wird nur ungefähr die Hälfte aller betroffenen Behandelt. Meistens wird die Erkrankung erst nach den ersten Anzeichen richtig Diagnostiziert. Die Frühsymptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Verspannungen sind nicht sehr charakteristisch, und werden selten als solche erkannt. Je früher die Krankheit diagnostiziert wird, desto leichter kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden.

Physiotherapie bei Parkinson ist wichtig für den Erhalt der Beweglichkeit

Die Physiotherapie ist neben den Medikamenten ein sehr wichtiges Standbein für die Behandlung von Patienten mit Morbus Parkinson. Durch das Fortschreiten der Krankheit kommt es zu Veränderungen im Bewegungsablauf, zur Rückbildung von Muskeln und zur Versteifung von Gelenken. Durch gezielte Bewegungsübungen ist es möglich, die Beweglichkeit über lange Zeit zu erhalten oder sogar zu verbessern. Zusätzlich fördert Bewegung die Verdauung und auch das Immunsystem profitiert von regelmäßiger Bewegung. Auch das Herz- Kreislauf- System wird durch die regelmäßige Bewegung trainiert. Parkinson Patienten neigen dazu, sich aus Scham über ihre Krankheit aus der Gesellschaft zurückzuziehen und viele Aktivitäten zu vermeiden. Dieser Tendenz zur Passivität kann durch tägliche Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Das wichtigste Ziel der physiotherapeutischen Behandlung ist die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Bei Parkinson ist eine Bradykinese (Verlangsamung der Bewegungsabläufe) und Rigor (Muskelsteifheit) nicht mit einer Spastik, nach zum Beispiel einem Schlaganfall zu vergleichen. Die Bewegung eines Parkinson Patienten sind meist verlangsamt, aber Kraftvoll.

Regelmäßige Krankengymnastik

Krankengymnastische Bewegungsübungen beugen der Fehlhaltung des Körpers vor und wirken sich nicht nur positiv auf die Beweglichkeit aus, sondern bieten auch die Möglichkeit in Eigeninitiative etwas gegen die Krankheit zu unternehmen. Der Spaß darf natürlich nicht fehlen. Gemeinsam mit einem Physiotherapeuten/ einer Physiotherapeutin kann ein geeignetes Übungsprogramm individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten werden. Schon mit wenigen Minuten täglicher Übungen können Erfolge erzielt werden. Maßgeblich für den Erfolg ist die Regelmäßigkeit in welcher geübt wird.

Nicht nur physiotherapeutische Übungen, sondern vor allem Ausdauersport wie Wandern, Radfahren und Nordic Walking eignen sich hervorragend zur Verbesserung der Beweglichkeit. Da das Armpendel beim Gehen mit zunehmendem Fortschreiten der Krankheit abnimmt, wird dem mit dem Einsatz der Stöcke entgegengewirkt. Die Aktivität in Gruppen mit Freunden macht nicht nur Spaß, sondern verhindert auch den sozialen Rückzug. Sportgruppen speziell für Parkinson- Erkrankte eignen sich dazu, sich mit gleichgesinnten über die Erkrankung auszutauschen.

 

Johannes Terharen über Physiotherapie bei Morbus ParkinsonBlog von Physiotherapeut Johannes Terharen
igia Ambulatorium
Aignerstr. 29
5026 Salzburg

 

 

 

 

Der Gebürtige Marburger ist heute vor genau 95 Jahren geboren. Das Besondere an ihm ist, dass er seit Jahren dreimal pro Woche ins Fitness-Studio geht. Dort macht er ein zwei stündiges Programm das Ausdauer, Krafttraining an insgesamt 15 Geräten und Stretching beinhaltet. Seit Juli 2011 ist er Mitglied im vita club West. Begonnen hat er mit seinem Training schon im Jahr 1991 aufgrund von Rückenproblemen. Damals war er, besonders wegen der schweren körperlichen Arbeit die er beruflich ausgeübt hat, alles andere als fit. Im zweiten Weltkrieg war Walter, bis zu dem Zeitpunkt als die Amerikaner ihn 1942 gefangen genommen haben, in Afrika stationiert. Im Jahr 1946 begann er schließlich in einer Lederfabrik zu arbeiten. Auch als Waldarbeiter und als Automechaniker war er tätig. Sehr vorbildlich also, dass er seine Rückenschmerzen frühzeitig vorbeugen wollte.

Walter ist überzeugt davon, dass man durch einen aktiven Lebensstil und eine gesunde Ernährung ein besseres Leben führen kann. Von dieser Einstellung sollten sich viele eine Scheibe abschneiden, denn das alt bekannte Sprichwort „Wer rastet, der rostet“ stimmt tatsächlich. Nicht nur eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig, um auch im hohen Alter noch fit zu sein. Besonders Bewegung spielt bei der Vorbeugung von Krankheiten, eine entscheidende Rolle.

Ausdauersport verringt das Herzinfarkt und Schlaganfall Risiko

Walter trainiert mit 95 Jahren regelmäßig im vita club WestAusdauersport erhöht bekanntlich nicht nur die Leistungsfähigkeit des Herzens, sie senkt noch dazu den Blutdruck und die Blutfettwerte und sorgt somit dafür, dass die Gefäße elastischer werden. Daraus resultiert ein verringertes Risiko von Kalkablagerungen in den Blutgefäßen, welche die Ursache für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall sein können. Ein weiterer Vorteil von regelmäßiger, adäquater Bewegung ist die Tatsache, dass der Blutzuckerspiegel sinkt und sich auch die Insulinempfindlichkeit verbessert.

Gelenkkrankheiten wie Arthritis und Arthrose sind klassische Alterserscheinungen, welche regelmäßiger Sport vorbeugen kann. Dafür eignen sich gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Walken oder Radfahren besonders gut.
Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt außerdem nachweislich die Knochendichte und kann somit vor Osteoporose schützen. Die verbesserte Koordination, kann Stürze und Verletzungen verhindern und es ermöglichen, im Alter länger selbstständig zu sein. Aufgrund der Ausschüttung von Serotonin während einer sportlichen Aktivität, hat Sport sogar positive Auswirkungen auf die Stimmung. Bewegung und Sport tragen folglich einiges dazu bei, um auch im hohen Alter belastbar und gesund zu bleiben.

Walter bestätigt: „Wer rastet, der rostet“

Seit 1983 ist der aktive Senior nun schon in Pension und widmet seine Freizeit am liebsten dem Sport. Außerhalb des Fitnessstudios setzt er sich regelmäßig auf sein Fahrrad, um Besorgungen in der Stadt zu erledigen. Auch sonst ist er noch sehr aktiv: Er schmeißt den Haushalt und vor kurzem erst ist er mit seiner Lebenspartnerin mit dem Auto ans Meer in Slowenien gefahren. Seine Rückenschmerzen, sind aufgrund des Trainings und Physiotherapiestunden deutlich besser geworden. Im Gespräch verrät er uns, dass er regelmäßige körperliche Bewegung jedem raten würde, da es ihm dabei hilft, gesund zu bleiben und er merkt, dass seine Kräfte nicht schwinden. Auf die Frage hin, ob er seinen Geburtstag groß feiern wird, antwortete er mit Nein, da er das noch nie gemacht habe. Er wird jedoch im kleinen Kreis feiern.

Die Schulter ist unser beweglichstes Gelenk. Der Aufbau entspricht einem Kugelgelenk, wodurch Bewegungen in alle Richtungen möglich sind. Die „Kugel“ bildet der Oberarmkopf, der sich in seiner „Pfanne“ bewegt. Die Gelenkspfanne wird vom Schulterblatt geformt, wodurch diesem eine zentrale Rolle in der Gelenkmechanik zukommt. Anzumerken ist, dass die Größe der Pfanne zur Größe des Oberarmkopfes in einem Verhältnis von 3:1 steht. Um dieses Missverhältnis auszugleichen, ist das Schultergelenk durch Bänder und einer Vielzahl an Muskeln gesichert. Es ist also leicht vorstellbar, dass das Gelenk umso besser gesichert ist, je trainierter und kräftiger die stabilisierenden Muskeln sind. Gleichzeitig gibt es andere Muskeln, die durch Schonhaltungen im Alltag z.B. durch gebückte Haltung beim Sitzen, bei Bürotätigkeiten, beim Autofahren, etc. verkürzen. Eine Verkürzung mit einhergehender Verspannung diverser Muskeln kann das Schulterblatt und somit das gesamte Schultergelenk in eine ungünstige Position ziehen.

Besteht eine muskuläre Dysbalance, kann dies zu verschiedenen Schmerzsymptomatiken führen. Beispiele dafür sind das Impingement-Syndrom, Kapseleinrisse und Sehnenverletzungen, die ohne erkenntliches Trauma entstehen oder Instabilität mit Luxationsneigung.

Ursache für Schmerzen in der Schulter erkennen

Unsere Aufgabe in der Physiotherapie ist es, die Gelenkmechanik zu analysieren und muskuläre Dysbalancen zu erkennen. Ziel der Therapie ist, das muskuläre Gleichgewicht wieder herzustellen, wodurch einerseits die Schmerzsymptomatik verringert sowie ein Fortschreiten der Problematik verhindert wird.

Neben passiven Muskeltechniken und manuellen Therapieformen ist eine umfassende aktive Therapie indiziert. Der Patient/die Patientin ist angehalten, aktiv an der Therapie teilzuhaben und das Übungsprogramm auch zu Hause weiterzuführen.

 

„Ohne Fleiß, kein Preis“ lautet das Motto in der Schulterrehabilitation. Denn neben der Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur, soll auch die Haltung dementsprechend angepasst und optimiert werden. Das heißt in vielen Fällen, alte Gewohnheiten und Haltungsmuster zu durchbrechen – und das bedeutet Üben mit viel Geduld.

 

Silvia Weiss über das Schultergelenk - igia Physiotherapie

Blog von Physiotherapeutin Silvia Weiss
igia Ambulatorium
Aignerstr. 29
5026 Salzburg

 

 

 

 

Fit in 35 Minuten mit dem Milon Gesundheitszirkel

Was ist der Milon Zirkel?
Die Milon-Geräte arbeiten nicht mit Gewichten, sondern mit elektronischen Widerständen.  Der Vorteil dabei ist, dass sich die Belastung während der Übungen verändern lässt. Z.B. die Muskelbelastung während der rückführenden Bewegung.  Zudem lässt sich optional das Tempo, die Trainingsart und Form des Widerstandes variieren, was das Training mit dem Milon Zirkel noch effektiver macht.

Warum Training mit Milon Geräten?

  • Vorbeugung von Osteoporose und Arthrose
  • Linderung von Schmerzen im Rücken und in den Gelenken
  • Geringere Belastung der Gelenke
  • Erhöhter Muskelaufbau
  • Der Stoffwechsel wird erhöht und somit Gewicht reduziert
  • Körper wird gestrafft
  • Effektives Training in nur 35 Minuten!

Wie läuft das Training ab?
Die pulsgesteuerten Geräte des Milon Zirkels stellen sich mit Einstecken der Chipkarte bei jeder Übung automatisch auf deine Körpermaße und Trainingsziele ein (ähnlich wie die Memory-Funktion beim Autositz). Das gibt dir Sicherheit und vermeidet Fehlbelastung sowie Überforderung durch falsches Training.

Fazit
Der Milon Zirkel ist in nur 35 Minuten ein ausgeglichenes Ganzkörpertraining, das an Einfachheit, Sicherheit und Effektivität nicht zu überbieten ist.

Den Milon Zirkel findest du im vita club Süd im 1. Stock. Für weitere Informationen steht dir gerne die Rezeption zur Verfügung.