Bessere Fahrtechnik = mehr Fahrspaß & mehr Sicherheit

Die Basistechniken werden im einfachen Gelände (auf Park– und  Schotterplätzen) geübt und anschließend bei einer kleinen Ausfahrt in die Praxis umgesetzt:

Grundposition:
Damit während der Fahrt Schläge abgefedert werden, sollte der Fahrer sich in einer zentralen Position befinden, bei der Arme und Beine leicht angewinkelt sind.

Bremstechnik:
Richtig bremsen zählt zu den wichtigsten Punkten und wird daher in mehreren Schritten von Fredi erklärt. Geübt werden die Bremstechniken im Gelände, bergauf und bergab  sowie in der Ebene in verschiedenen Situationen um das Bike sicher zum Stillstand bringen zu können (Zielzonenbremsung).

Lenktechnik:
Auf der Ebene werden aufgestellte Hütchen und Kegel mit verschiedenen Slaloms und Achter langsam und schnell umfahren.  Das Ziel ist eine Spitzkehre sicher durchfahren zu können.

Überwinden von Hindernissen:
In Abhängigkeit vom Gelände werden verschiedene Techniken geübt um Hindernisse wie Wurzeln, Steine, Stufen, in der Grundposition sicher zu überwinden.

Downhill & Uphill-Technik:
Kontrolliertes Absteigen vom Bike hinter dem Sattel beim Downhill und in optimaler Uphill-Technik bergauf fahren sowie anfahren.

Zusätzlich verrät euch Fredi viele Tipps & Tricks für ein sicheres Moutainbiken mit einem hohen Spaßfaktor!

Ausrüstung & Kleidung für das Mountainbike Fahrtechniktraining
– Funktionstüchtiges Mountainbike
– geeignete Schuhe
– Mountainbike-Kleidung inkl. Regenschutz
– Verpflegung (Trinkflasche, Riegel)
– Helm (Pflicht)
– Fahrradhandschuhe (Pflicht)

Teilnehmer
Die Gruppengröße beträgt max.  8 Personen

Teilnahmebedingungen
Normale physische Verfassung und keine Herz-Kreislauferkrankung

Wann & Wo
Samstag 07. April 2018 von 08.30 – 16.00 Uhr
Schwarzpark Gnigl
Ersatztermin bei Schlechtwetter Sonntag 15. April 2018

Preis
Euro 69,- pro Person exkl. Verpflegung
Euro 59,- pro Person exkl. Verpflegung für vita club Mitglieder
Mittagspause im Gasthof  am Riedl

Anmeldung
An der vita club Süd Rezeption

MTB Fahrtechniktraining

Fredi Wimmer – Geprüfter Mountainbike & E-Bike Guide und Spinning Trainer –
steht dir gerne bei weiteren Fragen zur Verfügung.
Tel.: 0699 111 69 867

 

 

 

 

 

 

 

Dienstagabend 19 Uhr vita club West – Groupfitnesstrainer Marjan berichtet aus seiner Sicht

Mein Lieblingskurs der Woche In Shape beginnt gedanklich bereits am Nachmittag während ich die letzten Arbeiten in meinem Büro abschließe.

Ich habe zwar für jedes Quartal ein fixes Trainingsprogramm, das ich konsequent durchziehe, dennoch verlangen meine Kursteilnehmerinnen immer wieder eine neue Challenge von mir.

Wie schaffe ich es, dass jeder Teilnehmer an seine Grenzen stößt, diese sogar überschreitet, sich durch ein intensives Workout durcharbeitet und nicht zuletzt  mit einem Erfolgserlebnis das Studio verlässt?

Darin besteht meine große Herausforderung, der ich mich Woche für Woche stelle.

In Shape Kurs - Ganzkörpertraining in der GruppeWie sieht denn so eine In Shape Kurstunde aus?
Grundsätzlich obliegt die Gestaltung solch einer Workout Stunde jedem einzelnen Trainer persönlich. Dennoch ist in jeder Stunde eine grobe Struktur zu erkennen. WarmUp,  Hauptteil, Cool Down. Der wesentliche Teil ist natürlich der Hauptteil, bei dem verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden können. Ich persönlich halte ich mich sehr strikt an der Trainingslehre, indem ich den Körper in Unterkörper und Oberkörper und zusätzlich aber auch in großen und kleinen Muskelgruppen teile. Kraftübungen (mit oder ohne Hilfsmittel z.B. Kurzhantel, Scheiben, Bänder) und Cardio-Übungen werden durch sogenannte funktionelle Übungen verbunden. Somit wird der Körper auf allen drei wichtigen Ebenen trainiert, nämlich Kraft, Ausdauer und Funktionalität.

Mein persönliches Trainingsmotto ist „ Trainiere clever“ – denn fürs Training beanspruchen wir Menschen unser teuerstes Gut – die Zeit. Daher motiviere ich meine Teilnehmer zu bestmöglichen Leistungen in einer kurzen Zeit mit dem Folgeeffekt -> auch nach dem Training im Ruhezustand weiterhin Kalorien zu verbrennen. Vereinfacht gesagt, je mehr man sich während einer kurzen Trainingseinheit verausgabt, desto mehr verbrennt man danach im Alltag.

Gemeinsam trainieren für mehr Erfolg und Spaß

Training mit einem Trainingspartner bringt viele Vorteile mit sich:
– der innere Schweinhund wird zu zweit leichter besiegt als alleine
– Ziele können gemeinsam definiert und erreicht werden
– Motivation und Unterstützung, denn jeder hat mal einen Hänger
– Verletzungsgefahr ist geringer, da der Trainingspartner einen bei den Übungen kontrollieren kann
– freundschaftlicher Wettkampf spornt an und bringt einen schneller ans Ziel

Hier ein paar Partner-Workout Übungen:

 

Klimmzug mit Unterstützung
Um die Königin aller Übungen schon am Anfang eines Trainingsplanes zu schaffen bedarf es an einer Unterstützung. Der Partner verringert das Gewicht in dem er die abgewinkelten Beine unterstützt.
Hinweis: Während den Klimmzügen sollten die Arme nie ganz durchgestreckt werden.

 

 

 

 

Sit-Ups mit Beinfixierung
Durch die Fixierung der Beine durch den Trainingspartner, fällt es einem leichter die ersten Sit-Ups zu machen oder aber auch mehr davon zu schaffen.
Hinweis: Hole keinen Schwung, sondern führe die Sit-Ups langsam und kontrolliert durch.

 

 

 

 

back to back Squats 
Die Squads Rücken an Rücken mit seinem Partner sind ein knackiges Training für den Po und die Beine mit großem Funfaktor. Zudem werden durch das Stabilisieren die Hüfte, Knie und Sprunggelenke gefordert und somit gekräftigt.
Hinweis: Achtet darauf, dass eure Fersen am Boden bleiben.

 

 

 

 

Bankdrücken – der Klassiker
Diese Übung sollte eigentlich immer mit einem Partner trainiert werden. Erstens aus Sicherheitsgründen und zweitens für einen höheren Trainingseffekt.
Hinweis: Die Handgelenken immer gerade gestreckt halten!

 

 

 

 

Hyperextension auf der Plyo Box
Die Übungen auf der Plyo Box sind ein gezieltes Rückentraining für einen schmerzfreien Rücken und eine bewegliche Wirbelsäule. So ein Rücken kann dann im Sommer bestimmt entzücken. 😉

Variationen der Übung: entweder mit oder ohne Medizinball.

 

 

Viel Spaß beim Training!

Morbus Parkinson ist keine seltene Erkrankung und betrifft doppelt so viele Männer wie Frauen. In Deutschland Leben ca. 350.000 Menschen mit Parkinson. Diese Erkrankung ist nicht lebensbedrohlich und hat in der Regel keinerlei Einfluss auf die Lebenserwartung. Obwohl Parkinson zu den am besten zu Behandelnden neurologischen Krankheiten zählt, wird nur ungefähr die Hälfte aller betroffenen Behandelt. Meistens wird die Erkrankung erst nach den ersten Anzeichen richtig Diagnostiziert. Die Frühsymptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Verspannungen sind nicht sehr charakteristisch, und werden selten als solche erkannt. Je früher die Krankheit diagnostiziert wird, desto leichter kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden.

Gute Erfolge mit Physiotherapie und Krankengymnastik

Die Physiotherapie ist neben den Medikamenten ein sehr wichtiges Standbein für die Behandlung von Patienten mit Morbus Parkinson. Durch das Fortschreiten der Krankheit kommt es zu Veränderungen im Bewegungsablauf, zur Rückbildung von Muskeln und zur Versteifung von Gelenken. Durch gezielte Bewegungsübungen ist es möglich, die Beweglichkeit über lange Zeit zu erhalten oder sogar zu verbessern. Zusätzlich fördert Bewegung die Verdauung und auch das Immunsystem profitiert von regelmäßiger Bewegung. Auch das Herz- Kreislauf- System wird durch die regelmäßige Bewegung trainiert. Parkinson Patienten neigen dazu, sich aus Scham über ihre Krankheit aus der Gesellschaft zurückzuziehen und viele Aktivitäten zu vermeiden. Dieser Tendenz zur Passivität kann durch tägliche Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Das wichtigste Ziel der physiotherapeutischen Behandlung ist die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Bei Parkinson ist eine Bradykinese (Verlangsamung der Bewegungsabläufe) und Rigor (Muskelsteifheit) nicht mit einer Spastik, nach zum Beispiel einem Schlaganfall zu vergleichen. Die Bewegung eines Parkinson Patienten sind meist verlangsamt, aber Kraftvoll.

Krankengymnastische Bewegungsübungen beugen der Fehlhaltung des Körpers vor und wirken sich nicht nur positiv auf die Beweglichkeit aus, sondern bieten auch die Möglichkeit in Eigeninitiative etwas gegen die Krankheit zu unternehmen. Der Spaß darf natürlich nicht fehlen. Gemeinsam mit einem Physiotherapeuten/ einer Physiotherapeutin kann ein geeignetes Übungsprogramm individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten werden. Schon mit wenigen Minuten täglicher Übungen können Erfolge erzielt werden. Maßgeblich für den Erfolg ist die Regelmäßigkeit in welcher geübt wird.

Ausdauersport verbessert die Beweglichkeit

Nicht nur physiotherapeutische Übungen, sondern vor allem Ausdauersport wie Wandern, Radfahren und Nordic Walking eignen sich hervorragend zur Verbesserung der Beweglichkeit. Da das Armpendel beim Gehen mit zunehmendem Fortschreiten der Krankheit abnimmt, wird dem mit dem Einsatz der Stöcke entgegengewirkt. Die Aktivität in Gruppen mit Freunden macht nicht nur Spaß, sondern verhindert auch den sozialen Rückzug. Sportgruppen speziell für Parkinson- Erkrankte eignen sich dazu, sich mit gleichgesinnten über die Erkrankung auszutauschen.

Blogbeitrag von igia Physiotherapeuten,  Johannes Terharen.
Johannes Terharen über Physiotherapie bei Morbus Parkinson

Frau W. kam Anfang Dezember 2015 erstmals zu mir in Physiotherapie ins IGIA in der Aignerstraße, da sie sich im August einen Bruch der beiden Fußknöchel (Weber C) zugezogen hatte. Die Patientin war im Sommer bei der Gartenarbeit über einen Stein gestolpert und hatte sich dabei den Fuß ungünstig verdreht. Frau W. wurde bereits am selben Tag noch operiert und erhielt eine Verplattung der Bruchstelle (siehe Foto!). Im Anschluss musste die Patientin zur Ruhigstellung für eine Woche einen Spaltgips tragen. Danach wurde eine schmerzadaptierte Vollbelastung freigegeben.

Für die Metallentfernung wurde September nächsten Jahres (2016) festgelegt.

Grund für die vereinbarte Physiotherapie war, dass die Patientin bemerkt hatte, dass sich sowohl die Mobilität ihres Sprunggelenks als auch die Belastbarkeit nach der OP deutlich verändert hatten.

Auffällig war beim Ersttermin, dass die Patientin im Sprunggelenksbereich an der Außen- und Innenseite eine leichte Schwellung hatte, welche abends und durch längeres Stehen/Gehen verstärkt wurde. Dies war neben der verminderten Gelenksbeweglichkeit unter anderem eine Ursache für die eingeschränkte Beweglichkeit im Sprunggelenk.

Außerdem äußerte die Patientin ein „eingeschlafenes“ Gefühl im Vorfußbereich (Sensibilitätsstörung).

Ein Hauptziel der Patientin war es, im Jänner bei einem Skilehrerkurs mitzufahren. Die Patientin hatte ein paar Tage zuvor versucht in den Skischuh hineinzukommen. Dies ist ihr aber aufgrund der fehlenden Kraft und Schwellung/Beweglichkeit des Sprunggelenks nicht gelungen.

Befundung und Therapie

Nach der ausführlichen Befundung stand in unseren ersten Therapieeinheiten die Mobilisation des Sprunggelenks, um die Beweglichkeit zu fördern, sowie die Narbenmobilisation und die Narbenentstörung mittels eines APM Stabes im Vordergrund. Zur Unterstützung des Lymphabflusses und somit zur Schwellungsreduktion wurde eine manuelle Lymphdrainage angewandt. Um die Muskulatur auch zu diesem Zeitpunkt schon anzusprechen und die Wahrnehmung zu fördern, befassten wir uns mit der korrekten Fußaufrichtung  (Großzehenbelastung/Fersenbelastung Außenseite). Zusätzlich entspannte ich die schmerzhafte Unterschenkelmuskulatur mittels Weichteiltechniken.

Frau W. unterstütze die Schwellungsreduktion durch das Auflegen von Topfen bzw. Kryopads.

Bereits Mitte Dezember konnte meine Patientin an einem Skitag teilnehmen. Das Stabilitätsgefühl im Sprunggelenk war zu dem Zeitpunkt noch etwas verringert, die Schmerzen und die Schwellung jedoch erträglich.

Ziel erreicht

Im Jänner konnte Frau W. dann erfolgreich ihren Skilehrerinnenkurs absolvieren. Dies ging mit einer leichten Spannungserhöhung der Unterschenkelmuskulatur einher jedoch hatte die Patientin keine starken Schmerzen.

Wir starteten zudem mit einem spezifischen Stabilisations- bzw. Koordinationstraining für das Sprunggelenk mithilfe von labilen Unterlagen (Wackelbretter …).

Im Februar erhöhten wir die Intensität des Koordinationstrainings und konnten bereits am  Trampolin gute Erfolge erzielen. Frau W. konnte bei Abschluss der zwei Therapieserien wieder im Sport die notwendige Stabilität im Sprunggelenk erreichen, die Wahrnehmung für die Beinachse hat sich zudem deutlich verbessert.

4 Wochen nach der durchgeführten Metallentfernung im September kam Frau W. abermals zur physiotherapeutischen Nachbehandlung.

Sie hat nun wesentlich weniger Schmerzen im Sprunggelenk und die Schwellungen treten nur noch bei starken übermäßigen Belastungen.

Derzeit arbeiten wir an der Mobilisation des Sprunggelenks und der dazugehören Mittelfuß/Fußwurzelknochen. Des Weiteren führt Frau W. fleißig ein Heimübungsprogramm mit Kräftigungs- und Stabilisationsübungen durch.

Durch die gute Zusammenarbeit von Therapeut und Patient konnte Frau W. ihr Ziel erreichen und hat nun im Alltag keine gravierenden Einschränkungen mehr.

Katharina Golser (Physiotherapeutin IGIA Aignerstraße)