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Ganz im Zeichen der Bewegung stand die diesjährige FitYourBody Messe für Fitness, Kampfsport und Wellness, welche am Wochenende vor dem Nationalfeiertag im Messezentrum Salzburg über die Bühne ging. Neben Cross Fit Bewerben, der Präsentation von unzähligen Trainingsgeräten und den neuesten Fitnesstrends waren auch der VITA Club und unser IGIA Ambulatorium für Physiotherapie vertreten.

Bei uns wurden Interessierte zum Einen über Trainingsmöglichkeiten im VITA CLUB beraten – sowohl Trainer als auch Ernährungsberater waren offen für jegliche Fragen, sogar ein kostenloser Cardio Scan wurde auf Wunsch durchgeführt.

 

Das Team des IGIA Ambulatoriums wiederum präsentierte die speziellen Dr. Wolff Trainingsgeräte für die gezielte Stabilisation der tiefliegenden Halte- und Stellmuskulatur der Wirbelsäule. Insbesondere Besucher mit Rückenschmerzen legten an diesem Stand gerne eine Pause ein, um nähere Informationen zu erhalten.
Um die Wirkungsweise der Dr. Wolff- Geräte besser nachvollziehen zu können, wurde den Besuchern eines der fünf speziellen Trainingsgeräte vor Ort präsentiert. Während manche bezüglich der richtigen Spannung der tiefen Bauch – und Rückenmuskulatur sofort den „Dreh raus“ hatten, war die Ausführung für so manches „Kraftpaket“ eine große Herausforderung. Viele konnten verstehen, wie wichtig dieses Training der kleinen Halte- und Stellmuskeln ist bzw. wie schwierig es sein kann, diese gezielt zu aktivieren.

Neben viel wissenswerter Information für Besucher hatten auch wir Vertreter von VITA CLUB und IGIA viele Möglichkeiten neue Kontakte zu knüpfen und uns somit in der Welt der Fitnesstrends und Trainingsmethoden auf dem neuesten Stand zu halten.

Nähere Informationen zum Aufbau der Wirbelsäule, Rückenschmerzen sowie unseren neuen Dr. Wolff-Trainingsgeräten folgen im nächsten Blogeintrag.

 

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Vielen Dank für den tollen Artikel, der von meinem Gastautor Hannes Rottenspacher, selbst Physiotherapeut im IGIA Ambulatorium in der Aignerstraße / Salzburg geschrieben wurde.

“Vibrate your Body and make it well, you have no right to be sick” -> Mit diesem Slogan warb ein Wissenschafter bereits 1910 in einer Ausgabe des berühmten Fachblattes “DerSpiegel”. Anno dazumals war jedoch die Wirkung von oszillierenden Vibrationen noch nicht geklärt. Man erkannte zwar, dass ein positiver Effekt erzielt werden kann, jedoch wie genau dieser aussah, darüber konnten keine Angaben gemacht werden.

Zur Wirkung des Vibrationstrainings gibt es mittlerweile zahlreiche Studien. Abhängig von der Frequenz haben Vibrationen zum Beispiel einen positiven Einfluss auf die Haltung, also das posturale System, wodurch sie sehr oft bei Rückenproblematiken eingesetzt werden. Auch im Leistungssport verwendet man das Vibrationstraining zum Muskelaufbau. Sehr häufig wird es aber vor allem bei Osteoporose, also Knochenschwund und bei Inkontinenzproblemen zur Stärkung des Beckenbodens eingesetzt. Sehr erfolgreich ist diese Methode auch im Bereich Schlaganfall- und Parkinson -Rehabilitation  zur Verbesserung des Gleichgewichts. Auch hier konnten sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Die Frage die sich hier jetzt stellt, lautet, wie wirkt eigentlich so ein Training auf unseren Körper?

Meistens handelt es sich beim Vibrationstraining um eine vibrierende Wippe mit unterschiedlich einstellbaren Frequenzen. Der Frequenzbereich liegt zwischen 0 und 30Htz, wobei man hier das jeweilige Trainingsziel berücksichtigen muss. Niedrige Frequenzen sollen das posturale System anregen, aber auch die Propriozeption, Balance und generell die Durchblutung kann positiv beeinflusst werden. Durch Vibrationen mit höheren Frequenzen sollen Dehnreflexe ausgelöst und somit Muskelkontraktionen hervorgerufen werden, welche die Leistungsfähigkeit der Muskulatur (hauptsächlich Typ II Fasern (FT-Faser), auch “schnelle Muskulatur” genannt) steigern und dem Knochenabbau entgegenwirken sollen. Aber auch chronische Rückenbeschwerden können damit stimuliert werden. Vibrationstrainingsgeräte sollen am Knochen zu leichten elastischen Verformungen führen und sein Wachstum stimulieren, wodurch sehr elegant und effektiv dem Krankheitsbild der Ospeoporose entgegengewirkt werden kann.

Auch im VitaClub Alpenstraße wird Vibrationstraining mittlerweile sehr erfolgreich angeboten. Unterstützend zur physiotherapeutischen Rehabilitation im IGIA Ambulatorium für Physiotherapie in der Aignerstraße kann also eine optimale Rehabilitation eines Patienten erreicht werden.

Vor allem bei sturzgefährdeten Patienten setzt man in der Physiotherapie vermehrt auf diese Form des Trainings. Es ist nachgewiesen, dass bereits nach einigen Minuten Ganzkörpervibration, auch Whole Body Vibration, die Effizienz der Physiotherapie erheblich gesteigert werden kann.

Hannes Rottenspacher