6. Tag
Heut hab ich es sehr schwer. Bin sehr grantig obwohl es nicht wirklich am Hunger liegt sondern eher an der Gesamtsituation. Alles hat mich heute extrem genervt; das wenige Essen, das Kind, die Leute auf der Straße, die Hunde … alles.
Heute wäre so ein Tag an dem ich gerne ein schönes Glas Wein mit einer schönen Portion Pasta vertragen könnte um mich wieder milde zu stimmen, aaaaaber nix is und das hebt jetzt die Laune nicht sonderlich. Deckel drauf und Tag abhaken.

Gestern war ich beim sehr moderaten Training im vita club und der Muskelkater hielt sich heute auch in Grenzen. War danach fit und gut gelaunt. Gut gegessen, Salat mit Hühnchen; Hühnchen mit Ingwer, Zwiebeln, Knoblauch, Sojasauce, Balsamico, Wasser und Dijonsenf in der Pfanne gebraten und etwas vom „Happy Wok“ Gewürz drüber. Alles noch warm über das Romanasalatherz geben und bissl ziehen lassen. Fein …
Mein Tipp: Nur ’stabilen‘ Salat nehmen sonst wird’s traurig und lasch.

Muss auch noch sagen, dass das Nichteincremen über den Tag geht, aber in der Nacht hat’s mich dermaßen gejuckt bzw. gezwiebelt, dass alles aus war und ich (da auch schon latent genervt) zwar gemäßigt aber trotzdem in den Cremetopf gelangt hab und … was für eine Wohltat. Glaub das haut nicht hin bei meiner eh schon sehr trockenen Haut.

Die Verdauung hat auch schwer zu wünschen übrig gelassen und daher nehm ich jetzt immer entweder vormittags oder nachmittags statt dem Notapfel „Col Vital Tabletten“ und auch hier ist jetzt alles wieder fein. Hunger war ok und morgen geht’s wieder zum Training. Ich hoffe doch sehr, (auch für mein Umfeld^^) dass ich morgen ein Launehoch habe, da so ein Tief nicht förderlich ist – in keiner Weise.

Inwischen sind weitere 2 Tage vergangen:

Status quo nach 8 Tagen:
37,1 % körperfett (Start mit 38%)
-4 kilo in 8 tagen

… die erste Woche ich fast rum 

Habe am Tag 2 übrigens, weil ich es ganz gut machen wollte, am frühen Nachmittag einen Detox-Tee getrunken und hab dann leider einen Hungerschub bekommen und MUSSTE einen Apfel essen. Ergo: keinen Kräutertee mehr oder noch ein paar Tage warten bis ich ganz umgewöhnt bin.
Die Portionen sind immer noch sehr überschaubar und lassen mich vor Beginn der Mahlzeit immer etwas ‚traurig‘ stimmen. Ich kaue sehr intensiv und lasse mir viel Zeit, aber trotzdem ist alles schnell weg, wobei man ja doch irgendwie satt ist – so fast.

 

Von Tag 4 auf Tag 5 hab ich schon ganz gut geschlafen und hoffe es wird immer besser. Das Gewicht stand zwei Tage,  aber die Umfänge gehen runter und ich habe am Handgelenk abgenommen… genau da wo man es sich wünscht! Tatsächlich ist es aber so, dass die Hose die vor 5 Tagen zu Panikschüben auf Grund von Atemnot geführt hat, heute angenehm sitzt bzw. tragbar ist (ich will ja nicht übertreiben).
Esssenstechnisch macht die Übung den Meister und wenn man würzt wie wild, schmeckt’s auch ohne Öl ganz gut. Ich verwende relativ viel frischen Ingwer, da er allem eine besondere Frische und Schärfe verleiht und den Stoffwechsel soll er ja auch anregen.

Heute ist Tag 5 und…. tadaaaaa….. 3 kg sind weg. Weiter bitte, weiter und zwar genau in dem Tempo! Mache übrigens Basenfußbäder (ich hasse Vollbäder deshalb müssen die Füße herhalten), die sollen ja auch entgiften und wenn ich eh hier sitz und schreib, kann ich ja auch die Füße in den Bottich halten. Merk jetzt nicht wirklich was, aber schlecht ist’s sicher nicht, grad auch bei dem grausigen Wetter.  Ach ja, das ‚Nichteincremen‘ geht, obwohl ich eine extrem trockene Haut habe, nur gegen Abend beißt’s dann an den trockensten Stellen bzw. es bitzelt wie leichter Sonnenbrand. Mal schauen wie es weitergeht.
Ab morgen geht’s zum Training im vita club; auch wieder neues Schreckensszenario, da ich seit August(!!!!!!) nicht mehr dort gewesen bin. Es tut jetzt schon weh.

 

 

 

Tag 3 (nach zwei Ladetagen und dem erstem Tag mit 500 kcal!)

So. Jetzt habe ich 2 Tage geladen und Tropfen genommen. Heute ist der erste „richtige“ Tag. Die Ladetage habe ich voll ausgeschöpft mit allem was dazu gehört und hab mich gleich heute früh „aus Versehen“ nicht gewogen….. Ich muss sagen, dass mein Hunger an diesen Tagen nicht übermäßig war, was ich auf die Tropfen zurückführe, da ich sonst IMMER Hunger habe. Trotzdem hab ich viel gegessen, weil ja ab heute das Kloster klopft…

Tag 1 – 13 Uhr
Heute Morgen hab ich mich noch etwas mehr gemoppelt gefühlt und gleich die Vitalstoffe und Tropfen genommen. Hatte etwas Bedenken wegen meines Magens, habe aber alles ohne Probleme vertragen. Und das Allertollste: ich hatte Null Komma Null Hunger und habe mir sogar den 10 Uhr Apfel gespart! Gegen 12:30 war’s dann a bisserl kritisch so mit Hunger und Laune. Hab dann zügig ein etwas misslungenes Mittagessen gekocht, da ich mir schon etwas schwertue ohne Öl zu kochen. Aber da man ja Tomatenmark verwenden darf, war alles gar nicht sooooooo schlecht. Pute mit Aubergine gab’s. Danach war ich seltsamer Weise „fast“ satt, aber ein Obst hätte ich dennoch gerne gehabt. Jetzt bin ich gespannt wie lang ich unhungrig bleibe und ob ich den 16 Uhr Apfel esse oder nicht….

Werde sowieso um 18 Uhr mit meiner Tochter zusammen essen und in den nächsten Wochen auch früh schlafen gehen um fern vom Kühlschrank und anderen Essquellen zu sein. Heute früh hat mir mein Kaffee nicht wirklich geschmeckt, bitter und wäh irgendwie. Strange. Mal sehen, ob das so bleibt oder ob’s nur ein Ausrutscher war. Werd’ ich halt eine Teetante…

Tag 1 – 20 Uhr
Also, 16 Uhr Apfel war nicht nötig und der schlimme Hunger kam erst gegen 17:30. Habe um 18:15 gut gegessen und bin wieder „fast“ satt gewesen. Jetzt könnt ich zwar aus alter Gewohnheit noch weiter essen, aber tue es natürlich nicht weil ich ja tapfer bin.

Fazit des ersten Tages…
..ist eigentlich positiv. Hunger hielt sich in Grenzen und die Vitalstoffe vertrag ich super. Bin aber jetzt sehr müde und werde bald ruhen und mit Spannung den morgigen Tag erwarten und sehen ob die „Notäpfel“ wieder ausfallen können oder ob ich in Not komme. Bin schon etwas entspannter jetzt und kochen ohne Öl ist gar nicht sooooo schlimm und macht das Fleisch viel zarter. Das find ich jetzt einfach mal so. Tag 1 erledigt. Soll bitte so bleiben und Gewicht soll purzeln wie wild.

 

 

Eva S., 41 Jahre startet mit der HCG-Diät (Stoffwechselkur). Für den uns dokumentiert sie den Verlauf der 3 Wochen auf lustige und amüsante Weise. Direkt aus dem Leben gegriffen, ungeschönt und emotional berichtet sie uns über ihre Befindlichkeit, die Umsetzung und ihre Erfolge.

Gewicht: 72,4 kg vor den Ladetagen
Umfang: 63 – 96 – 95

Jetzt geht´s los!

 

hcg-Diaet, Stoffwechselkur, Tagebuch, vita club, pure life

  1. Viel Trinken ist immer wichtig, keine Frage. Aber gerade jetzt muss die Niere auf Hochtouren laufen können. Am besten stilles Mineralwasser. Warum? Mineralien sind basisch, also vorteilhaft. Kohlensäure macht sauer (wie der Name schon sagt), also kontraproduktiv. Wie viel man trinken sollte, hängt übrigens vom Gewicht ab. Als Faustregel für Entschlackungszeiten gilt: 0,35 ml pro kg Körpergewicht.
  2. Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Nikotin. Natürlich kann der Raucher da nur müde lächeln. Aber man kann ja zumindest versuchen weniger zu rauchen oder die Sache als Gelegenheit nehmen doch ganz aufzuhören?
  3. Was jetzt? Sport übersäuert doch auch, oder? Das ist richtig. Intensiver Sport bildet Säuren. Moderater Ausdauersport im Sauerstoffüberschuss sorgt aber dafür, dass die Lunge überschüssige Säuren abtransportieren kann. Außerdem wird das Lymphsystem angeregt, was ebenfalls den Abtransport von Giftstoffen fördert. Also: lockeres (!) Laufen, Radfahren oder Schwimmen sind jetzt ideal.
  4. Basische Mineralstoffe zuführen. Sind wir mal ehrlich. Wer schafft das schon mit den täglichen 5?8 Schüsseln Obst und Gemüse, voll reif geerntet und biologisch hochwertig? Und das permanent und jeden Tag? Um wirklich gut mit basischen Mineralstoffen versorgt zu werden, empfiehlt es sich einfach nachzuhelfen. Am besten eignen sich Basenkapseln. Sie sind dem Basenpulver eindeutig überlegen. Wichtig: immer vor dem Essen mit viel Wasser einnehmen! Auch Basenbäder, Basentees oder eine Basenbrühe helfen, den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  5. Was so viel heißt wie: möglichst viel reifes, saisonales Obst und Gemüse verwenden. Gerade jetzt kommt es auf die Qualität dieser Basenbildner an. Generell gilt: je mehr Obst und Gemüse, desto besser.